Mit einem Blickwechsel ins neue Jahr 2026
Vielleicht hast auch du dir zum Jahresanfang gedacht: Dieses Jahr möchten wir das endlich verändern.
Dass dein Hund bei Geräuschen nicht sofort hochfährt oder sich zurückzieht. Dass Spaziergänge wieder leichter werden, ohne Ziehen, Stehenbleiben oder abruptes Umdrehen. Dass Begegnungen, Besuch oder das Alleinbleiben euch nicht jedes Mal aus dem Gleichgewicht bringen – egal, wie viel ihr schon trainiert, geübt und ausprobiert habt.

Und gleichzeitig spürst du vermutlich: Es braucht nicht noch einen Vorsatz. Nicht noch einen Plan. Und ganz sicher nicht noch eine weitere Anleitung. Davon hattest du im letzten Jahr wahrscheinlich genug. Genug Tipps und Tricks. Genug gut gemeinte Ratschläge. Und trotzdem seid ihr immer wieder an denselben Punkten gelandet.
Dieser Blog ist deshalb keine neue Anleitung und kein Vorsatz für das neue Jahr. Er möchte dir helfen, etwas Entscheidendes zu verstehen: warum Training allein oft nicht gereicht hat – obwohl du engagiert warst, dran geblieben bist und vieles richtig gemacht hast.

Viele Hunde zeigen Verhalten, das sich trainieren lässt, aber innerlich bleibt etwas unverändert. Die Reaktion auf Geräusche. Die Spannung auf Spaziergängen. Die Unsicherheit bei Begegnungen oder beim Alleinbleiben. Was sich dabei zeigt, ist nicht mangelnde Erziehung, sondern ein Hund, dessen Nervensystem dauerhaft unter Anspannung steht. In solchen Momenten entscheidet nicht der Kopf, sondern der Körper.
Wenn ein Hund aus diesem inneren Zustand heraus handelt, kann Training kurzfristig greifen – aber nicht nachhaltig. Nicht, weil Training falsch ist, sondern weil es an einer Stelle ansetzt, an der die eigentliche Ursache nicht liegt. Das Verhalten ist dann nicht das Problem, sondern der sichtbare Ausdruck eines inneren Zustands.
Wenn du dich in diesen Beschreibungen wiedererkennst, findest du in meinen Praxisblogs konkrete Beispiele, wie sich genau das im Alltag gezeigt hat:
https://www.blick-wechsel.net/princess-von-hochaggressiv-zu-gesellschaftsfaehig/
https://www.blick-wechsel.net/entwicklungstrauma-beim-hund/
Der entscheidende Punkt ist dieser:
In dem Moment, in dem du beginnst zu verstehen, warum dein Hund so reagiert, verändert sich dein eigenes Verhalten. Du gehst anders in Situationen hinein. Du erkennst früher, was sich aufbaut. Du nimmst Druck heraus, bevor dein Hund regulieren muss. Du wirst klarer, ruhiger und vorausschauender.
Und genau das wirkt zurück auf deinen Hund.
Kein Hokuspokus. Sondern gut belegt – durch Erkenntnisse aus der Stress- und Emotionsforschung und durch viele reale Fälle, die ich hier im Blog bereits vorgestellt habe. Immer wieder zeigt sich: Wenn der Mensch anders hinschaut, verändert sich sein Handeln. Und wenn sich das Handeln verändert, kann sich auch das Verhalten des Hundes verändern.

Was viele meiner Klienten als größte Erleichterung beschreiben, ist genau diese Erkenntnis: Ich muss nicht mehr tun. Ich muss nicht noch konsequenter sein, nicht noch genauer trainieren, nicht noch mehr üben. Ich darf verstehen, wo mein Hund gerade steht – und mein Verhalten daran ausrichten.
Dieser Blog soll dir genau das mitgeben. Kein Rezept. Keine Anleitung. Sondern eine klare Einordnung.
Warum Training allein nicht gereicht hat. Und warum ein anderer Blick oft der eigentliche Wendepunkt ist.
Wenn du dir für 2026 in Hannover, Hildesheim, Sarstedt und Umgebung mehr Entspannung für euer Mensch-Hund-Team wünschst, dann darfst du dir Begleitung holen, die nicht nur Verhalten betrachtet, sondern das Ganze sieht.


